Was ist Reflexology?
Über die Methode
Unter dem Namen Reflexology vereine ich die effektivsten Methoden, um über die Stimulation von Reflexzonen am Körper eine Wirkung im Körperinneren zu erzielen.
Dabei arbeite ich an den Füßen, den Unterschenkeln, den Händen, dem Gesicht oder dem Kopf.
Auf dem Fundament der TCM aufbauend vereine ich dabei Elemente aus der Pränatalen Therapie nach Robert St.John, der Fußreflexzonenmassage nach Johann Schwarz sowie Reflexologie nach Andrea Maria Wirth.
Ziel der Behandlung ist es, die Vitalität und das Zusammenspiel Ihrer Organe bestmöglich zu fördern. Allein dadurch können sich Beschwerden, Symptome und Erkrankungen bessern oder ganz zum Verschwinden gebracht werden.
Durch Beobachtungsgabe und Zuhören, dem Lesen der Beschaffenheit und Reaktion Ihrer Reflexzonen und ständiger Referenz zu den 5 Elementen ist es möglich, den Hintergründen Ihrer Erkrankung auf die Spur zu kommen.
Wussten Sie Beispielsweise, dass Allergien ihren Ursprung meistens im Dickdarm bzw. Lunge haben? Oder dass die meisten Krebserkrankungen auf einem Ungleichgewicht im Element Erde (Magen und Milz) beruhen? Oder dass die Niere Ihre Lendenwirbelsäule kontrolliert?
Jedes Organ und jede Struktur unseres Körpers ist in der TCM einer bestimmten Wandlungsphase (bzw. Element) zugeordnet, welche wiederum in genau definierten Beziehungen zu den anderen Wandlungsphasen steht. Aufgrund der Symptome und Zeichen, die Ihr Körper präsentiert, lassen sich so größere Zusammenhänge hinter Ihren Beschwerden erkennen.
„Wurzel“ und „Zweige“ Ihrer Beschwerde können somit gleichermaßen behandelt werden.
In unseren Füßen (sowie Händen, Ohren und weiteren) findet sich ein Bild unseres gesamten Körpers wieder. Organe, Nervenbahnen, die Aorta (Hauptschlagader), Lymphgefäße, unsere Sinnesorgane sowie die Wirbelsäule und Gelenke – sie alle lassen sich über Reflexzonen ansprechen.
Richtet man eine Wärmebildkamera auf einen Menschen lässt sich beobachten wie die entsprechenden Zonen, die man über Reflexzonen behandelt, wärmer werden – aufgrund von stärkerer Durchblutung.
Dr. Jesus Manzanares haben wir es zu verdanken, dass wir heute die Funktionsweise dieser bereits in der Antike bekannten Behandlungsform genauer verstehen können. So zeigen die Ergebnisse seiner Forschung, dass Reflexzonenbehandlungen über das Nervensystem funktionieren und somit auf Neurochemie beruhen:
Ist beispielsweise ein Organ erkrankt, lässt sich an der entsprechenden Reflexzone am Körper eine auf Druck empfindliche Verhärtung im Gewebe ertasten. An genau dieser Stelle ist die Konzentration von Nervenfasern in der Unterhaut etwa um das Fünffache erhöht.
Durch gezielte Stimulation dieser Stelle landen Reize über die Wege des Nervensystems im Hirnstamm (Formation Reticularis), wo der Mensch wiederum somatotopisch abgebildet ist.
Von dort aus werden Impulse an das stimulierte Organ gesandt, welche das vegetative Nervensystem wieder ins Gleichgewicht bringen.
Somit geht es bei dieser Behandlungsform um Selbstheilung – durch körpereigene Mechanismen und von innen heraus, was wiederum auf einer Leistung des Gehirns (zentrales Nervensystem) beruht.
In China stellte die Arbeit an den Fußreflexzonen bis in das 11. Jahrhundert nach Christus einen Teil der traditionellen Medizin dar – neben anderen Therapieformen wie Kräutertherapie oder Akupunktur.
Auch in anderen frühen Kulturen wie in Ägypten, Indien sowie Südamerika lassen sich Spuren dieser Behandlungsform finden.
In meiner Praxis in Wien schließe ich die pränatale Therapie (bzw. „Metamorphosebehandlung“) nach Robert St. John in meine Arbeit mit ein. Aus Zufall heraus entdeckte dieser begabte Engländer in den 1950er Jahren, dass ein Zusammenhang zwischen den 40 Schwangerschaftswochen und den einzelnen Abschnitten unserer Wirbelsäule besteht. Jedem Zeitabschnitt in unserem Leben vor der Geburt (sowie auch nach der Geburt) ist ein bestimmter Wirbelbereich zugeordnet.
Die Wirbelsäule (bzw. Die Achse zwischen Zirbeldrüse und Steißbein) fungiert dabei als zentraler Kanal, in welchem Lebensenergie ständig auf und ab zirkuliert.
Erleidet eine werdende Mutter beispielsweise einen Unfall, einen Schock oder ein anderes einschneidendes Erlebnis, kann sich dies als störender Faktor auf der entsprechenden Höhe der Wirbelsäule des Kindes festsetzen. Von dort aus werden auch umliegende Organe und Gewebe des Kindes negativ beeinflusst.
Schuld an diesem Schlamassel ist nach Robert St. John unser Unterbewusstsein. Es tendiert dazu, sich an bestimmten negativen Momenten festzuhalten. Somit ist es möglich, dass ein Teil unserer physischen und psychischen Kräfte und Fähigkeiten irgendwo in der Vergangenheit festsitzen.
Durch eine besondere, sanfte Berührung an den Füßen (an der Reflexzone der Wirbelsäule) ist es möglich, diese Belastungen aus unserer Zeit als Embryo sowie auch in der Zeit nach der Geburt aufzuspüren – und zu lösen. Unser festhalten in der Zeit wird gelockert – und wir gelangen in den vollen Besitz unserer Kräfte, Fähigkeiten und Talente im jetzt.
Wie bei der wundersamen Wandlung von der Raupe zum Schmetterling geht es dabei um die Wandlung von dem was man ist, zu dem was man werden kann – zur vollen Ausschöpfung des Potentials, das wir schon immer in uns tragen.
Diese Behandlung ist für Kinder wunderbar geeignet, da sie absolut schmerzfrei ist und sich bei Kindern schon nach wenigen Behandlungen große Erfolge zeigen können.